Nützliche Versicherungsinfos

 

Oft ist es für die Leute nicht so einfach, sich in der Welt der Versicherungen zurechtzufinden. Um den Menschen etwas dabei zu helfen, möchten wir hier einige Begriffe aus der Versicherungsbranche erklären.

Was sind Abschlusskosten?

 

Um eine Versicherung zu erhalten, muss man als Kunde einen Vertrag mit dem Versicherer abschließen. Das verursacht aber auch Kosten für den Versicherer. Diese Kosten nennt man Abschlusskosten. Die Bearbeitung des Vertrages im Hause der Versicherung verursacht ebenso diese Kosten, wie auch eine eventuelle Provision für einen Versicherungsvertreter. Derartige Abschlusskosten sind letztendlich vom Kunden zu bezahlen. Dies erfolgt im Allgemeinen durch die Beiträge, in denen auch diese Kosten mit eingerechnet werden.

 

Das bedeutet Basistarif?

 

Den Basistarif gibt es bei den privaten Krankenversicherungen. Mit diesem Basistarif werden nur die notwendigen medizinischen Behandlungskosten abgedeckt. Er ähnelt damit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Der versicherte Kunde erhält also in diesem Basistarif nicht alle Leistungen ersetzt, die andere Tarife der privaten Krankenversicherungen bieten.

 

Versicherungsbeitrag

 

Der Beitrag ist das Geld, das der Kunde an die Versicherung zahlen muss. Dies kann unter anderem, monatlich, quartalsweise oder auch jährlich zu machen sein. Damit man den Beitrag immer pünktlich zahlt, ist zu empfehlen, das die Versicherung den Beitrag selber abbucht. Dann verliert man nicht den Versicherungsschutz, im Falle einer vergessenen Zahlung.

 

Was ist ein Direktversicherer?

 

Ein Direktversicherer nutzt keine Versicherungsmakler und keine Vertreter, um die Produkte anzubieten. Er nutzt vielmehr allein das Internet, um den Kunden zu informieren. Die Versicherungsverträge werden online abgeschlossen. Sollten seitens des Kunden Fragen oder Schadensmeldungen auftauchen, so kann er diese nur per E-Mail oder Telefon mitteilen. Zudem nutzen auch einige Direktversicherer einen entsprechenden Chat.

 

Was ist eine Krankenzusatzversicherung?

 

In Deutschland muss jeder Mensch eine Krankenversicherung haben. Für diejenigen, die keine private Krankenversicherung haben, bleibt damit die gesetzliche Krankenversicherung. Diese deckt aber nicht alle Leistungen ab. Um aber noch mehr Leistungen abgedeckt zu bekommen, kann man zusätzlich eine Krankenzusatzversicherung abschließen. Letztendlich ist man dann ähnlich gestellt, wie ein privat Versicherter.

 

Pflichtversicherung, was bedeutet das?

 

Die meisten Versicherungen sind freiwillig. Es gibt aber auch welche, die verpflichtend sind. So eine Pflichtversicherung gilt zum Beispiel für KFZ-Besitzer. In diesem Fall müssen die Versicherungen alle Kunden aufnehmen. Es gilt für sie ein Aufnahmezwang, den sie nicht umgehen können.

 

Was ist eine Überschussbeteiligung?

 

Versicherungen legen das vom Kunden eingezahlte Geld, gewinnbringend an. In manchen Fällen geben sie dann einen Teil des Gewinnes an den Kunden weiter. So eine Überschussbeteiligung wird von Zeit zu Zeit neu ausgehandelt und sie ist außerdem nicht garantiert. Eine kapitalbildende Lebensversicherung ist hier als ein Beispiel zu nennen.

 

Was ist der Versicherungsschein?

 

Der Versicherungsschein wird auch Versicherungspolice genannt. Es handelt sich dabei um ein Papier, auf dem alles wichtige zur Versicherung steht. Unter anderem sind da auch die Vertragspartner für die Versicherung aufgeführt und wie und wann die Beiträge zu leisten sind. Diesen Versicherungsschein sollte man immer sehr gut aufbewahren.