Private Krankenvollversicherung

Die private Krankenvollversicherung in Deutschland wird von mehreren Versicherern angeboten. Eine private Krankenvollversicherung können aber nur Personen abschließen, die nicht bereits nach § 5 SGB V in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind.
Bei so einer Krankenvollversicherung kann man die gesamten Krankheitskosten absichern. Außerdem gibt es auch die private Krankenzusatzversicherung, bei der sich auch Menschen absichern können, die sich bereits in einer gesetzlichen Krankenversicherung befinden. Durch diese Zusatzversicherung kann man Zusatzleistungen erhalten, wie zum Beispiel ein Einzelzimmer in einem Krankenhaus, eine bessere Abdeckung der Zahnbehandlungskosten oder auch Zuschüsse zu Medikamenten.
 

Mitglied werden in einer privaten Krankenversicherung

 
 
Nicht jeder kann in eine private Krankenvollversicherung eintreten. Man darf nicht bereits in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sein.
Bei nicht pflichtversicherten Personen handelt es sich zumeist um Beamte, Richter, Selbständige und Freiberufler. Außerdem können Arbeiter und Angestellte, die ein Bruttoeinkommen oberhalb der Jahresarbeitsentgeldgrenze besitzen, sich ebenfalls privat absichern. Diese Grenze liegt im Jahr 2018 bei 59400 Euro und wird manchmal angepasst.
Menschen ohne eigenes Einkommen oder mit einem Einkommen unter der Geringfügigkeitsgrenze, haben auch die Möglichkeit, eine private Krankenvollversicherung abzuschließen.
 

Weitere Besonderheiten der privaten Krankenvollversicherung

 
 
In der privaten Krankenvollversicherung gibt es keine Familienversicherung. Ist der Ehepartner nicht berufstätig, so muss dieser eine eigene Versicherung abschließen. Auch für jedes Kind muss eine eigene Versicherung abgeschlossen werden und entsprechende Beiträge gezahlt werden. Deshalb ist in einem solchen Fall, die Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkasse deutlich günstiger.
Die Beiträge in der privaten Krankenvollversicherung sind nicht für alle gleich. Besonders das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand, haben Einfluss auf die Höhe der zu zahlenden Beiträge. Desweiteren können die Berufsgruppe und die gewünschten tariflichen Leistungen (z.B. eine Chefarzt Behandlung) die Beitragshöhe beeinflussen.
Darüber hinaus sind die Beitragshöhen und die Serviceleistungen auch von Versicherungsunternehmen zu Versicherungsunternehmen unterschiedlich.
Deshalb ist vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung unbedingt ein Versicherungsvergleich ratsam. So lässt sich Geld einsparen.

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